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Richtige Pflege für trockene und brüchige Hufe bei Pferden

 

Wer sich mit dem Thema Hufpflege seriös auseinandersetzt, findet unzählige Mittel auf dem Markt. Hinzukommen viele Hausmittelchen. Doch nicht jedes Mittel ist auch für die Pflege eines trockenen oder brüchigen Pferdehufs geeignet. Denn schließlich ist jeder Huf anders und birgt individuelle Schwächen. Aus diesem Grund gehen wir im Folgenden auf einige Dinge etwas näher ein.

Zu aller erst einmal sei gesagt, dass der Zustand des Pferdehufs und die damit entsprechenden Mängel, die man auszugleichen versucht, von der Pferdehaltung an sich abhängen. So gibt es etwa Hufe die eher „zu weich“ werden und wieder andere, die austrocknen. Wer sein Pferd überwiegend in einer Box hält, wird hier womöglich relativ oft mit Problemen am Huf des Tieres zu tun haben, da der Urin sehr aggressiv ist. Üblicherweise sorgt der Morgentau für Feuchtigkeit und schützt so vor dem Austrocknen. Dabei zeigt sich im Allgemeinen, dass die Pferde mit der artgerechtesten Haltung entsprechend die besten Hufe aufweisen können.

Hierzu zählt, dass das Tier sich viel an der frischen Luft bewegt. Ebenfalls sind verschiedene Untergründe für den Huf und dessen Gesundheit entscheidend. Bei so gehaltenen Pferden ist eine Pflege meist Nebensache und wenig aufwendig. Denn der Huf reguliert alles Nötige selbst. Ebenfalls zeigen sich trockene Hufe auch gerne dort, wo sehr viel Öl und Fett genutzt wird. Schließlich helfen diese nicht nur, sondern versiegeln gleichzeitig den Huf von außen, sodass eine eigene Regulierung nicht mehr möglich ist. Dennoch haben die unterschiedlichen Pflegeprodukte durchaus ihre Daseinsberechtigung. Voraussetzung ist jedoch stets die korrekte Anwendung sowie die Nutzung nur bei den entsprechenden Bedingungen.

Wann braucht es Huföl?

Huföl wird immer dann eingesetzt, wenn der Huf zu viel Feuchtigkeit in sich trägt und somit zu weich ist. Oftmals liegt dies an dem Umstand, dass das Pferd in einer unhygienischen Box gehalten wird und entweder zu wenig oder nur schwammigen Auslauf hat. Wer also ein Huföl einsetzt, sollte gleichzeitig darauf achten, dass Feuchtigkeit in Zukunft kein so leichtes Spiel bei dem Pferd hat. Zudem bringt das Huföl, um trockene und brüchige Hufe bei Pferden richtig pflegen zu können, einen weiteren Vorteil mit sich. Denn der Effekt, dass die Feuchtigkeit vor weiterem Eindringen abgehalten wird, hilft im Gegenzug, diese im Huf zu halten, wenn dieser zu trocken ist.

Idealerweise wässert man den Huf seines Pferdes für rund 15 Minuten. Anschließend beginnt man, das Huföl aufzutragen. Das soll noch auf dem feuchten Huf geschehen. Schließlich soll der Huf, dank des Öls, die Feuchtigkeit behalten. Ziel ist es mit diesem Vorgehen, dem Huf langsam seine Geschmeidigkeit zurückzugeben.

Gibt es eine Alternative?

Wer eine preisgünstigere Variante sucht, der wird bei bewährten Hausmitteln fündig. Sonnenblumenöl eignet sich ebenfalls und kann als Huföl dienen. Es kann den Huf schützen und die Feuchtigkeit abhalten oder einem zu trockenen Huf vorbeugen. Wer noch einen Balsam nutzen möchte, ohne ein teures Spezialprodukt zu kaufen, könnte eine Bodylotion in Betracht ziehen. Diese sorgt ebenfalls dafür, dass der Huf geschmeidig bleibt und atmen kann. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die gewählte Körpercreme lediglich natürliche Inhaltsstoffe enthält und parfümfrei ist. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, die gewählten Produkte, mit dem Tierarzt oder Hufschmied abzusprechen.


 

 

 

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