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Hunden das Apportieren beibringen

Hunde werden als bester Freund des Menschen betitelt und das nicht ohne Grund. Sie sind tolle Zuhörer, freuen sich immer, wenn man Heim kommt und sind von Grund auf ehrlich und treu. Neben den vielen Streicheleinheiten, dem täglichen Spaziergang und einer hochwertigen und abwechslungsreichen Ernährung müssen Hunde jedoch auch in Sachen „Köpfchen“ ausgelastet werden. Das Apportieren ist da eine optimale Lösung, die Spaß für beide Seiten bringt. Außerdem sind die meisten Hunde wie für diese Sportart gemacht.

Beim Apportieren geht es darum, dass der Hund auf ein bestimmtes und von Anfang an trainiertes Zeichen einen Gegenstand holt. Diesen anschließend seinem Besitzer entweder vor die Füße oder im idealen Fall in die Hand legt. Während es Hunderassen gibt, denen das Apportieren nahezu in die Wiege gelegt wurden, wie es zum Beispiel beim Golden Retriever der Fall ist, können auch andere Hunde diese besondere Sportart lernen. Wie das geht, erzählen wir in diesem Artikel.

Die Vorteile des Apportierens

Das Apportieren bringt für Hund und Halter viele tolle Vorteile mit sich, die Grund genug sind, dass dieser besondere Sport so beliebt auf beiden Seiten ist. So lässt sich das Apportieren mit nur wenig Ausrüstung erlernen, sodass hier in der Regel ein Hundespielzeug sowie kleine Leckereien zur Belohnung schon ausreichen und somit nicht besonders kostspielig sind. Das Apportieren lastet die Hunde zusätzlich sowohl körperlich als auch mental voll aus und fördert dabei die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Des Weiteren unterstützt das Apportieren nachweislich die Erziehung. Hunde dürfen erst losrennen, wenn der Halter das Zeichen dazu gibt, dass bedeutet, dass das Gehorsam der Tiere trainiert wird. Allgemein werden Hunde viel aufmerksamer und beobachten den Besitzer mehr als zuvor.

Wie wird das Apportieren trainiert?

Zu aller erst ist es wichtig, dass das Apportieren in drei grundlegende Abläufe unterteilt wird:

  1. 1: Das Aufheben von dem Apportiergegenstand

  2. 2: Das Zurückbringen zum Hundehalter

  3. 3: Die Übergabe vom Apportiergegenstand an den Halter

Dabei muss für jeden Ablauf ein festes Kommando bestimmt werden. So wird in der Regel „Apport“ für das Holen und „Aus“ für die Übergabe gewählt. Wichtig ist es, die Befehle ganz klar zu nutzen und diese von Anfang an zu verwenden. Zusätzlich muss der Hund noch ein weiteres Kommando kennenlernen, was für eine falsche Handlung verwendet wird, um ihm den Unterschied zwischen richtig du falsch näher zu bringen. Das Loben bei richtigen Handlungen darf dabei nicht vergessen werden, sodass vor allem zu Anfang immer ausreichend Hundesnacks mitgenommen werden sollten. Zusätzlich ist es sehr wichtig, den Hund auch bei falschen Handlungen nicht zu bestrafen, da er ansonsten schnell den Spielspaß verliert.

Schritt für Schritt - Das Apportieren beginnt

  • Wichtig ist es, sich für den Beginn des Trainings ein überschaubares und ruhiges Plätzchen zu suchen, an dem der Hund nicht gestört oder abgelenkt werden kann. Als Apportel, den zu apportierenden Gegenstand, kann nahezu alles verwendet werden. Zu empfehlen ist jedoch ein gut tragbarer Gegenstand, wie zum Beispiel ein Hundespielzeug, ein Ball oder ein Futterdummy.

  • Jetzt muss der Gegenstand für den Hund interessant gemacht werden. Dazu ist es ratsam, das Tier zu Anfang anzuleinen. Hier eignen sich längere Schleppleinen sehr gut, welche den Hund in der Bewegung nicht einschränken. Hundehalter können sich zum Beispiel mit dem Apportgegenstand beschäftigen, ihn über den Boden ziehen oder einen Futterdummy mit Leckereien füttern und den Hund dabei zusehen lassen.

  • Sobald der Hund deutlich interessiert ist, kann es losgehen. Das Spielzeug wird nun ein Stück weit geworfen und der Hund soll diesem nun mit dem festgelegten Befehl hinterher rennen. Dabei ist es wichtig, dass die Leine locker ist und die Distanz ermöglicht. Sobald das Tier den Gegenstand aufgehoben hat, ist es wichtig, den Vierbeiner kräftig zu loben und ihn zu sich zu locken. Jetzt kann dem Hund der Dummy bzw. das Spielzeug mit einem „Aus“ weggenommen werden. Auch hier wird der Hund wieder ausgiebig belobt und mit einer kleinen Leckerei belohnt. Handelt es sich um einen Futterdummy, so wird das Leckerchen schnell herausgeholt und überreicht. So lernen die Hunde schnell, dass sich sowohl das Holen als auch das Abgeben lohnen. Das Werfen des Dummys funktioniert später natürlich auch problemlos ohne Leine und mit weiteren Distanzen.

  • Hat der Hund den letzten Schritt mehrmals gemacht und gelernt, so kann man einen Schritt weiter gehen und etwas anderes ausprobieren. Dabei wird der Hund unangeleint ins „Sitz“ gebracht“, wobei sich der Hundehalter anschließend drei bis fünf Meter vom Tier entfernt. Der Hund bleibt dabei sitzen. Anschließend wird der Apportiergegenstand auf den Boden gelegt. Jetzt hockt sich der Hundehalter hin und ruft seinen Liebling zu sich. Das Tier reagiert sofort, nimmt sich den Gegenstand und wird ihn an den Halter übergeben, um eine kleine Belohnung zu erhalten.

  • Nun kann der Dummy immer näher zum Hund gelegt werden, wobei sich der Halter anschließend weiter vom Tier entfernt. Der Hund muss nun den Gegenstand aufheben und bringen, um belohnt zu werden.

Weitere Spielmöglichkeiten

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, das Apportieren weiter auszubauen, damit es interessant und abwechslungsreich für beide bleibt. So kann man als Halter auch das Tier ins „Sitz“ bringen und sich mit samt dem Dummy entfernen, um diesen außerhalb der Sichtweite des Hundes fallen zu lassen. Anschließend geht man zurück zum Hund und schickt diesen mit dem Befehl „Such“ los, um den Gegenstand zu suchen. Hier kann es vor allem zu Anfang sein, dass das Tier die Hilfe durch den Besitzer braucht, um genau zu wissen, was zu tun ist.

Der Hund will nicht apportieren – was ist nun zu tun?

Natürlich ist jeder Hund in seinen Interessen und im Charakter individuell. So kann es auch sein, dass er kein Interesse am Apportieren zeigt. In diesem Fall kann versucht werden, den Apportiergegenstand zu wechseln. Oftmals ist eine fehlende Motivation der Grund für das Desinteresse der Tiere. Dieser kann man jedoch oft spielerisch entgegen wirken. Dabei kann der Dummy immer mal wieder fallen gelassen werden, um anschließend mit dem Hund darum zu zerren. Hierbei handelt es sich um ein natürliches Verhalten der Tiere, welches das Interesse am zu apportierenden Gegenstand weckt.

Fazit

Das Apportieren ist eine Sportart bzw. eine Beschäftigungsmöglichkeit, welche sich bereits mit kleinen Mitteln und wenig Zeit durchführen lässt. Halter haben so die Chance, den Hund gleichzeitig körperlich und mental auszulasten, wofür es kaum Alternativen gibt, die gleichzeitig so viel Spaß mitbringen. Wichtig ist es allerdings, am Ball zu bleiben, das Training regelmäßig durchzuführen und stets die gleichen Kommandos zu verwenden.



 

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