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Gelenkschmerzen bei Hunden und Katzen lindern

Setzt sich der Hund lieber hin, statt Gassi zu gehen? Verlässt die Katze nur noch selten das Haus? Das können Hinweise auf Gelenkschmerzen sein – die Tiere verlieren in der Folge die Freude an der Bewegung. Damit die Schmerzen nicht zum Dauerzustand werden, gilt es frühzeitig zu handeln.

Ursachen für die Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen sind auch bei Haustieren eine typische Begleiterscheinung des Alters. Im Laufe der Jahre nimmt das schützende Knorpelgewebe im Gelenk ab, die Belastungen wirken dann bei jeder Bewegung direkt auf das Gelenk ein. Die Gelenke entzünden sich, versteifen und schmerzen; das Tier leidet dann an Arthrose. Neben dem altersbedingten Verschleiß können chronische Überlastung, Infektionen wie Borreliose, Übergewicht und Fehlstellungen die Schmerzen verursachen. Hunde sind aufgrund ihres Körperbaus anfälliger für Gelenkschmerzen als Katzen. Da die Gelenkschmerzen unterschiedliche Ursachen haben können, ist ein Besuch beim Tierarzt unbedingt erforderlich. Je nach Ursache verschreibt der Tierarzt schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente. Gegen bakterielle Infektionen helfen Antibiotika. Um die Beweglichkeit des Tieres zu erhalten, wird auch Physiotherapie verschrieben.

Was können Halter tun?

Hunde- und Katzenhalter können Gelenkschmerzen unterstützend behandeln. Wichtig ist vor allem, auf das Gewicht des Tieres zu achten: Jedes zusätzliche Kilo belastet die Gelenke ungemein. Mit einer kalorienarmen Ernährung kann das Gewicht des Tieres reduziert werden. Zur Behandlung von Gelenkschmerzen kann Ergänzungsfutter mit Muschelextrakte und Schalentiere zugefüttert werden. Das entsprechende Futter ist in Zoogeschäften oder im Internet bei Medicanimal.de erhältlich. Neben der passenden Ernährung spielt das richtige Maß an Bewegung eine wichtige Rolle. Bei Katzen lässt sich die tägliche Bewegung kaum steuern. Bei Hunden hingegen kann man das Pensum beeinflussen. Regelmäßige Bewegung hält die Gelenke geschmeidig. Mehrere kleine Runden sind günstiger als eine lange Tour. Beim Gassigehen sollte der Hund nicht gleich losstürmen, sondern zunächst warmlaufen. Gleichmäßiges Laufen auf Wald-, Feld- oder Wiesenböden ist für die Gelenke am gesündesten. Harte Asphalt- oder Steinböden federn die Bewegungen nicht ausreichend ab. Wilde Spiele, Treppen und Anstiege sollten bei bestehenden Gelenkschmerzen gemieden werden. Hunde und Katzen sollten einen weichen und warmen Platz zum Schlafen haben, da Kälte und Zugluft den Gelenken stark zusetzen. Die beschriebenen Maßnahmen können nicht nur zur Behandlung akuter Gelenkschmerzen, sondern auch vorbeugend angewandt werden. Sleepy Dog, Disgruntled Cat No. 1 Bildrechte: Flickr Sleepy Dog, Disgruntled Cat No. 1 reader of the pack CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten